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Nazis!, durchgerutscht

Was eine Vertreterin der Münchener guten Gesellschaft über Manuscriptum denkt. Und wie gern sich der SWR am Pirinçci-Boykott beteiligt haben würde

von Andreas Lombard

Kürzlich habe ich mit einem Münchener Freund telefoniert, der in der bayerischen Hauptstadt ein öffentliches Amt bekleidet. Er berichtete, dass ein Gespräch, das er am Vortag mit einer Dame der guten Gesellschaft geführt, zufällig den Autor Akif Pirinçci und das Buchhaus Manuscriptum gestreift habe, bei welcher Gelegenheit die durchaus gebildete Dame den nicht gerade tischfeinen Satz ausstieß, das sei doch dieser »Nazi-Verlag«!? Nazis!, durchgerutscht weiterlesen

Von Bannflüchen und Nazikeulen

Die Schriftstellerin Cora Stephan hat sich auf Die Achse des Guten zur Debatte um Deutschland von Sinnen geäußert. Den Grund für den Erfolg des Buches sieht sie darin, daß nicht wenige »die bevormundende Verachtung satt[haben], die ihnen [aus den Medien] entgegenschallt«: »Diesmal ist es ein eingebürgerter Türke, der aus der Rolle fällt, die ihm in deutschen Talkshows normalerweise zufällt: die des Beschwerdeführers über die ihn ausgrenzenden ›Bio‹-Deutschen. Akif Pirinçcis Buch Deutschland von Sinnen ist […] eine Kampfansage an einen aggressiven Islam, der das Verhältnis zwischen Deutschen und Türken nachhaltig zerstört hat, und eine Tirade gegen einen Staat, der alles glaubt bezuschussen zu müssen, was sich als unterdrückte Minderheit aufführt.« – Zum vollständigen Text mit bemerkenswerten Kommentaren geht es hier.

Endlich: Er ist wieder da

Die Kritiker von »Pöbel-Autor« Akif Pirinçci pöbeln zu Schiff im sicheren Hafen gegen den mutigen Seefahrer

von Markus Vahlefeld

Vorbemerkung: Wir danken dem Autor für die freundlich erteilte Genehmigung, seine folgende Presseschau hier wiederzugeben. Zuerst erschien der Text auf seinem Blog Der grüne Wahn.

Fast pünktlich zu Führers Geburtstag schloss Georg Diez auf Spiegel-Online den Reigen an Rezensionen zu Akif Pirinçcis neuem Buch Deutschland von Sinnen ab. Fast 70 Jahre musste das deutsche Feuilleton auf die Auferstehung eines neuen Führers warten. Jetzt ist er wieder da und der Kulturbetrieb hat es statt mit einem Österreicher mit einem eingedeutschten Türken zu tun. Heureka!

Man muss sich den deutschen Kulturbetrieb wie ein schönes, glitzerndes Schiff vorstellen, das sich die Damen und Herren (vornehmlich Herren) in mühevoller Kleinarbeit und einem funktionierenden Preise- und Förderbetrieb aufgebaut haben. Leider, und diesen Verdacht können selbst die Damen und Herren des Kulturbetriebs nie ganz loswerden, ist dieses schöne, glitzernde Schiff für die Unbilden des Seegangs völlig ungeeignet. Endlich: Er ist wieder da weiterlesen

»Irre oder mutig?« − Der kleine Akif in Bild, FAS, Spiegel, Focus, Welt und taz

Akif Pirinçci ist mit Deutschland von Sinnen heute auf drei Seiten in Bild am Sonntag vertreten. Reporterin Anja Hardenberg hat ihn zum zweiten Mal in Bonn besucht und neben vielen interessanten Details aus seiner Biographie Kindheits- und Familienfotos mitgebracht, die wir vom Verlag auch noch nicht kannten: »Akif Pirinçci (54) spaltet die Republik mit seinem Bestseller ›Deutschland von Sinnen‹. Seine Gegner vergleichen ihn mit Hitler. Ist er gefährlich oder genial?« »Irre oder mutig?« − Der kleine Akif in Bild, FAS, Spiegel, Focus, Welt und taz weiterlesen

Lieber Ijoma!

von Verlagsleiter Andreas Lombard

Dein famoser Verriß von Deutschland von Sinnen in der neuen ZEIT beschäftigt uns immer noch recht intensiv. Einleitend erlaube ich mir, Dir André F. Lichtschlags hübsche Epithetasammlung im Volltext vorzustellen, denn wir wollen uns einen Überblick über Deine Bewertungen verschaffen. Danach ist Pirinçcis Buch zynisch, überspannt, roh, brutal, enthemmt,
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