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Medienspiegel

Diese Übersicht wird chronologisch sortiert und ohne Anspruch auf Vollständigkeit erstellt. Für Hinweise auf fehlende, interessante Links sind wir gleichwohl dankbar. − Zu den neuesten Einträgen, insbesondere zu Die große Verschwulung, bitte runterscrollen.

 

1. »Anlässlich Akif Pirinçcis Deutschland von Sinnen: Der ›War on sanity‹. Worte des Verlegers vor dem erwartbaren Tumult« − »Wer den Zustand Deutschlands ungetrübten Auges am Inhalt seiner Journale und Fernsehsendungen ablesen wollte, könnte nur zu einem Urteil gelangen: Voll das Tollhaus …«
Thomas Hoof, eigentümlich frei online, 24.2.2014

2. »Deutschland von Sinnen: Was will Akif Pirinçci?«
Andreas Lombard, eigentümlich frei, Heft 141 vom 22.3.2014, S. 44 f.
Nachzulesen auf Die Entdeckung des Eigenen

3. »Der Mann spuckt, beleidigt und boxt sich seinen Weg durch die deutsche Gegenwart, dass Thilo Sarrazin dagegen so kontrovers wirkt wie Graf Zahl aus der Sesamstraße.«
Marc Felix Serrao, Süddeutsche Zeitung, 22.3.2014 

4. »Pirinçci ist das Gastarbeiterkind, vor dem uns unsere Eliten immer gewarnt haben. Ungehobelt, böse, patriotisch. Sein nichtfiktionales Debut, Deutschland von Sinnen, ist auf dem besten Weg, sich zum Überraschungserfolg dieses Bücherfrühlings zu entwickeln.«
Alexander Kissler, Cicero online, 25.3.2014

5. »Pirinçci ist ein schwärmerischer und romantischer Realist.«
Bettina Röhl in der Wirtschaftswoche, 25.3.2014

6. »Vor allem denke ich nämlich, dass vorliegendes Buch insbesondere eines ist: eine grelle, blut- wie kraftvolle Liebeserklärung an Pirinçcis – neue, zweite, wie auch immer; aber vor allem – Heimat. Und die ist es allemal wert, gelesen zu werden. Aufregen kann man sich dann noch immer in aller Ruhe.«
Christian Klepej, Fazit, Nr. 101 vom 25.3.2014

7. »Der Mann, der über drei Millionen Bücher verkauft hat, die in dutzende Sprachen übersetzt und zum Teil verfilmt wurden, hatte prophezeit, daß auch sein erstes Sachbuch bombenmäßig einschlagen würde. Und voilá: Es belegte Wochen vor Erscheinen die vordersten Plätze der Netzbuchhandlungen. Es ist natürlich kein schönes Buch, es ist eine zornbebende Suada, ein Erguß. Es überschreitet an ungezählten Stellen die Grenzen des guten Geschmacks, allerdings, und das ist mehr, als man ahnen durfte, nur selten jene der menschlichen Vernunft.«
Ellen Kositza, sezession.de, 27.3.2014

7 a. »Angesichts der herrschenden haarsträubenden Zustände wundert es mich, daß nicht noch mehr Leute Tourettesyndrom bekommen und in aller Öffentlichkeit am laufenden Band Pirinçcismen brüllen. Da muß man ja ein Herz aus Stein haben, wenn einem nicht hin und wieder (bzw mindestens einmal am Tag) danach zumute ist.«
Martin Lichtmesz, sezession.de, 27.3.2014

8. »Akif Pirinçci − Ein Sarrazin fürs Saftige«: »Im letzten Kapitel dokumentiert Pirinçci seinen vor just einem Jahr erschienenen Blogbeitrag ›Das Schlachten hat begonnen‹, in dem er den Mord an Daniel S. in Kirchweyhe in den Kontext eines vertuschten beginnenden Genozids stellt, und die Kontroverse darum. Schon dafür lohnt es, sich Deutschland von Sinnen in den Bücherschrank zu stellen.«
Michael Paulwitz, Junge Freiheit vom 29.3.2014

9. »Das politisch unkorrekteste Buch des Jahres.«
Bild am Sonntag, 30.3.2014

10. »S.P.O.N. Fragen Sie Frau Sibylle: Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! − Die Thesen, die man eigentlich nur besoffen oder im Schlafzimmer zu äußern wagt, lesen Sie jetzt in Bestseller-Sachbüchern. Irgendein Verlag findet sich ja immer. Genauso wie immer dieselben Schuldigen: die Ausländer, die Frauen, die Schwulen, die Schwarzen, die Roma, die Sinti, die Chinesen«
Sibylle Berg, Spiegel online, 30.3.2014

11. »Wer schlägt den Takt? − Ich vermute, dass es nur ein paar hundert Menschen sind, die hierzulande die öffentliche Meinung machen, Journalisten, Verleger, Parteipolitiker, Wirtschaftslobbyisten, Verbandsfunktionäre und Professoren, also tatsächlich Klüngel, im direkten Sinne einer Produktion (und Selektion) von medial zu verbreitetenden und damit für zulässig erklärten Ansichten«
Michael Klonovsky, DIE FREIE WELT, 1.4.2014

12. »Akif Pirinçci zu Gast − Ist ›Deutschland von Sinnen?‹, fragt sich Krimiautor Akif Pirinçci in seinem ersten, gleichnamigen Sachbuch. Er polemisiert gegen Toleranz und sogenannte ›Gutmenschen‹. Hier die gekürzte Talkfassung«
ZDF-Mittagsmagazin, 2.4.2014

13. »Das Kunststück des Buches Deutschland von Sinnen liegt ganz einfach darin, dass an wirklich keiner Stelle die Empörung und der Zorn in ein Beleidigtsein umschlagen. Da geriert sich niemand als Opfer oder Zukurzgekommener, dem nur das Jammern und das Lamentieren bleiben. Akif Pirinçci malt sich selbst eher wie Parzifal, der tumbe Tor, der fröhlich und naiv in den Kampf zieht, aber instinktiv weiß, wo er das Böse besiegen muss. Und so hat er, frei nach Tucholsky, das Recht Deutschland zu hassen – weil er es liebt.«
Markus Vahlefeld, achgut.com, 2.4.2014

14. »Homophobes Buch«
Norbert Blech auf queer.de, 2.4.2014

15. »›Hammerharte Zensur‹: ZDF geht Hassprediger Pirinçci auf den Leim«
Stefan Niggemeier, 3.4.2014

16. »Akif Pirinçci von ZDF zensiert: ›Deutschland von Sinnen‹?«
Daniela Hannemann, Stimme Russlands, 3.4.2014

17. »Akif Pirinçci − ZDF weist Zensurvorwürfe zurück«: »›Die rechtliche Bewertung des Interviews hat gezeigt, daß die vollständige Einstellung des Gesprächs in die ZDF-Mediathek zu rechtlichen Risiken für das ZDF führen würde‹, teilte das ZDF auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT mit.«
Junge Freiheit, 3.4.2014

18. »Volle Ladung Hass. Das meistverkaufte Buch dieser Tage ist Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer des türkischstämmigen Autors Akif Pirinçci. Es ist pure Menschenverachtung«
Ijoma Mangold, DIE ZEIT, 3.4.2014

19. Einen amüsanten Überblick über die von der ZEIT für Deutschland von Sinnen verwendeten Epitheta hat unser Co-Verleger André F. Lichtschlag hier zusammengestellt.

20. »Deutschland von Sinnen: Kaum erschienen, schon vom ZDF bewiesen. Aufdrehen! Aufdrehen! Aufdrehen!«
von Axel B. C. Kraus, eigentümlich frei online, 3.4.2014

21. »Akif Pirinçci: Live in einer Episode von South  Park. Die deutsche Linke mit heruntergelassener Hose«
André F. Lichtschlag, eigentümlich frei online, 3.4.2014

22. Sehr verärgert schreibt Bettina Röhl über den Priniçci-Hitler-Vergleich von Ijoma Mangold in der Zeit: »Wer das Mainstream-Idyll stört, hat aggressive  Attacken zu gegenwärtigen. Aber die Hitlernummer geht, um es deutlich zu wiederholen, gar nicht.«
Bettina Röhl, facebook, 3.4.2014

23. »Viel Glück, Akif Pirinçci!« – »Journalisten in der Zirkuskuppel: Ratlos«
Adorján F. Kovács, Die Freie Welt, 4.4.2014

24. »Katzenkrimi-Autor gibt den neuen Sarrazin, Der Deutsch-Türke Akif Pirincci wurde als Autor berühmt. Heute poltert er mit Fäkalsprache gegen ›grün-rot versiffte‹ Politik, Islam, Gender-Mainstreaming und angebliche Privilegierung von Schwulen«
Miriam Hollstein, Die Welt, 4.4.2014

25. »Dumm und dümmer. Thilo Sarrazin hat einen Schüler gefunden: Akif Pirinçci. Um die Mediendemokratie muss man sich jedenfalls allmählich echte Sorgen machen«
Robert Misik, die tageszeitung, 4.4.2014

26. »Deutschland hat einen neuen Thilo Sarrazin – er heißt Akif Pirinçci«
The Huffington Post, 4.4.2014

27. »Deutschland von Sinnen − Unser Land ein Irrenhaus? Man muß nur mal genau hinsehen, meint der Schriftsteller Akif Pirinçci und tobt in seinem neuen Buch dagegen an. VolleDeckung«
Interview mit Akif Pirinçci, Junge Freiheit vom 4.4.2014

28. »Ist Akif Pirinçci irre oder mutig? BamS besuchte den Skandal-Autor in seiner Bonner Villa« (Titelseite). – »Ich bin deutscher als jeder Deutsche. Akif Pirinçci spaltet die Republik mit seinem Bestseller ›Deutschland von Sinnen‹. Seine Gegner vergleichen ihn mit Hitler. Ist er gefährlich oder genial? BamS-Reporterin Anja Hardenberg hat den Autoren besucht«
Bild am Sonntag, 6.4.2014, S. 16–18

29. »Sarrazin auf Speed. Der Autor Akif Pirinçci macht sich zum Megafon der schweigenden Mehrheit. Wie kann man ihm nur helfen?«
Harald Staun, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 6.4.2014

30. »›Borderline Autoren-Coaching‹ in fünf Schritten. Akif Pirinçci steht mit ›Deutschland von Sinnen – Der irre Kult um Frauen, Schwule und Ausländer‹ auf Platz eins der Amazon-Liste. Wir wissen, warum. Ein Leitfaden für künftige Sachbuch-Millionäre.«
Alan Posener, Welt am Sonntag, 6.4.2014

31. »Mr. Pirincci: Tear down this joke!«,
Jakob Hein, die tageszeitung, 6.4.2014

32. »Deutschland von Sinnen, Nachschlag: Geistige Hermaphroditen, verdurstet endlich!« − »Gleich zu Beginn ein heißer Tipp für alle, die meinen, über Deutschland von Sinnen die krassesten Falschbehauptungen verbreiten zu müssen …«
Axel B. C. Krauss, eigentümlich frei, 6.4.2014

33. »Pirinçci und die deutsche Teaparty: Zeitenwende?« − »Es kann nicht ewig gutgehen, auf Kosten anderer seinen guten Willen zu bekunden.«
Michael Klonovsky, eigentümlich frei online, 6.4.2014

34. »Der Erfolgsautor Akif Pirinçci liest den Deutschen die Leviten – zur Abwechslung mal von einem Standpunkt unverkennbarer Sympathie aus.«
Neumarkt Journal online, 7.4.2014

35. »Akif Pirinçcis Buch: Wie halten es Versandhändler Otto und Manufactum mit Frauen- und Ausländerfeindlichkeit?«
Jan David Sutthoff, Huffington Post online, 7.4.2014

36. »Jan David Sutthoff: Distanzierung vom Denunzianten. Deutscher Gossen-Journalismus 2014«
André F. Lichtschlag, eigentümlich frei online, 7.4.2014

37. »Kolumne Besser − ›Ich trage einen großen Penis‹. Politik ist ihm egal, er will nur eine Frau abbekommen, sagt der Autor Akif Pirinçci. Er könne sie stundenlang mit auswendig gelernten Witzen unterhalten«
Deniz Yücel, taz online, 7.4.2014

38. »›Deutschland von Sinnen‹: Das Kalkül des Herrn Pirinçci. Ob in Talk-Shows oder im Feuilleton: Alle diskutieren über ›Deutschland von Sinnen‹ von Akif Pirinçci, aktuell das meistverkaufte Buch bei Amazon. Wir fragen uns: Was ist da los? Ignorieren oder aufregen?« − Interessant: Die ersten vier Kommentatoren verstehen nicht, warum Brigitte das  Buch nicht gefällt … (Aktualisierung vom 8.4., 11.30 Uhr: 18:1 zuungunsten von Brigitte)
Brigitte.de, 7.4.2014

39. Überwiegend pirinçcifreundliche Kommentare finden sich z. B. auch hier: »Bestseller eines ›Deutschlandliebhabers‹. Wie Akif Pirinçci die Volksseele wachrüttelt«
Arno Klönne, Telepolis, 7.4.2014

40. »Ein nützlicher Idiot. Akif Pirinçci pöbelt in seiner Hassschrift gegen das ›Gutmenschentum‹ und erreicht Bestsellerstatus. Im Hintergrund mischt die rechte Szene mit«
Jörg Sundermeier, die tageszeitung, 8.4.2014

41. »Thilo, Henryk & Akif − Das Dreigestirn der Gegenöffentlichkeit« − »Es sieht nicht gut aus. Deutschland dreht am Gender-Rad, ist völlig von Sinnen, der neue Tugendterror tyrannisiert die Andersdenkenden, die letzten Tage Europas sind längst eingeläutet und Widerstand ist zwecklos. Oder doch nicht?«
Thomas Böhm, journalistenwatch.com, 8.4.2014

42. »Manufactum distanziert sich wegen Pirinçci-Buch von Firmengründer. Manufactum nimmt Abstand von Gründer Hoof und dessen Verlag. Das Unternehmen fürchtet wegen Akif Pirinçcis Buch und dessen rechten Positionen offenbar einen Imageschaden«
Sybille Klormann, Die Zeit online, 8.4.2014

43. »In Deutschland organisiert sich immer mehr die schweigende Mehrheit und lässt sich nicht mehr alles gefallen.« − »Die Zensur der Tugendterroristen wird immer schlimmer«
Andreas Unterberger, Die Freie Welt, 8.4.2014

44. Hier kommt der Neo-Gutmensch:
»Ich muss nur mal kurz mich selbst retten«
Sonja Vukovic, stern.de, 9.4.2014

45. Unter Beimischung von ziemlich viel Lob: »Der zornige Patriot und sein billiges Pamphlet. Akif Pirinçci sieht ›Deutschland von Sinnen‹«
Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 9.4.2014

46. Mit Verständnis für das ZDF: »Akif Pirinçci – Keine Gefangenen!«
Henning Lindhoff, Die Freie Welt, 9.4.2014

47. Warum Akif Pirinçci nicht der »nützliche Idiot« ist, als den ihn die taz bezeichnet: »Linker Rassismus der ›taz‹«
Adorján F. Kovács, Die Freie Welt, 9.4.2014

48. »Pirinçci-Debatte: Mehr als Hitler geht nicht. Glaubt man der Kritik, ist mit dem Skandalbuch ›Deutschland von Sinnen‹ eine Neuauflage von ›Mein Kampf‹ erschienen. Ist der Autor Akif Pirinçci also der neue GröFaZ? Eine genaue Lektüre gibt Aufschluss«
Jan Fleischhauer, Spiegel online, 10.4.2014

49. Erst hieß der Beitrag »Ekel Akif« (wie in der heutigen Printausgabe der Berliner Zeitung, S. 3), jetzt heißt er: »Pirinçci findet ›Deutschland von Sinnen‹. Das ›Ekel Alfred‹ aus der alten Fernsehserie ist wieder da. Diesmal in Gestalt eines deutsch-türkischen Schriftstellers: Skandalnudel Akif Pirinçci hat ein Buch über den ›irren Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer‹ geschrieben«
Harald Jähner, Berliner Zeitung, 10.4.2014

49 a. In der Frankfurter Rundschau gibt es den gleichen Text unter anderem Titel: »Der Hassbürger«
Harald Jähner, Frankfurter Rundschau, 10.4.2014

50. Nicht ohne Wohlwollen: »Wut, Hass und Geld. Berühmt und wohlhabend geworden ist Akif Pirinçci mit Katzen-Krimis. Jetzt macht er Geschäfte mit einer wilden Raserei gegen Frauen, Schwule, Muslime und den Staat. Rechtes Gedankengut in Fäkalsprache. Dieser stinkende Stoff ist heiß begehrt«
Stefan Schmitz, Stern, 10.4.2014

51. Die letzten Sätze dieses Überblicks-Beitrages lauten: »Rechtsextremismusforscher Hajo Funke bleibt gelassen: ›Ich kenne ihn nicht, aber würde ihn nicht ernster machen als er ist.‹« − »Krawall-Autor Akif Pirinçci: ›Deutschland ist schon eine Diktatur wie Nordkorea‹«
Dorothea Hülsmeier für dpa, auf Huffington Post, 10.4.2014

52. Hier wird der Mein Kampf-Vergleich durch einen Breivik-Vergleich überboten (wir fragen uns, was danach kommt!): »Der Pöbler und die Neue Rechte. Akif Pirinçcis Hass-Buch Deutschland von Sinnen‹«
von Christian Schröder und Caroline Fetcher, Tagesspiegel online, 10.4.2014

53. Dank typographologischer Analysen konnte Die Zeit eine ideologische Nähe von Manuscriptum und Manufactum aufdecken: »Die Rechte und ihre guten Dinge. Der Gründer von Manufactum ist der Verleger von Akif Pirinçci«
Ronald Düker, Die Zeit (S. 57), 10.4.2014

54. Endlich mal wieder ein kluger Text, diesmal in einer angesehenen österreichischen Zeitung, der die öffentliche Lage berücksichtigt, in der das Buch entstanden ist: »Lebt Hitler als deutsch-türkischer Bestsellerautor jetzt in Berlin? Der Erfolg von Thilo Sarrazin und Akif Pirinçci ist auch eine Folge jener oberlehrerhaften Attitüde, mit der manche Medien ihre Kunden umerziehen wollen«
Christian Ortner, Die Presse (Wien), 10.4.2014

55. Ein selten schwacher Autor, der sich an Äußerlichkeiten abarbeiten muß, präsentiert dieses öde Stück: »Biedermann und Brandstifter. Akif Pirinçci liebt die Provokation, in Sachen Kleidung gibt er sich dagegen betont bieder. Das gibt natürlich Abzüge in der B-Note«
Tomo Pavlovic, schwarzwälder-bote.de, 10.4.2014

56. Lustig: »Der Pirinçci-Code. Von Sarrazin bis Lucke: Dank der ›Hirnsturm‹-Software von Thilo Lutschmann werden Hass-und-Angst-Bücher automatisch generiert«
Anselm Neft, taz.de, 10.4.2014

57. Herablassend-ironisch, was die Falschbehauptung über den Klappentext nicht richtiger macht: »Zur Sache, Kätzchen. Das Land diskutiert über ›Deutschland von Sinnen‹, das neue Buch von Akif Pirinçci. Doch wer kauft eigentlich solche Attacken auf Schwule, Frauen und Zuwanderer? Ein Blick in ein Milieu, das für die innere Ruhe regelmäßig Krawall braucht«
Christ und Welt, Nr. 16/2014

58. Wenn das nicht irre ist: Die arme Sibylle Lewitscharoff muß nun auch noch den Pirinçci-Vergleich ertragen; dafür reichen die gemeinsamen Nenner »Katzenkrimi« und »Unbehagen an der Entwicklung der deutschen Gesellschaft« völlig aus. Im übrigen ist dem Autor der Einzelgänger seit Ernst Jüngers Waldgang grundsätzlich als konservativ verdächtig: »Auf die Katze gekommen. Nach ihrer skandalösen Rede über künstliche Befruchtung übt Sibylle Lewitscharoff erneut Zivilisationskritik – und wählt dafür eine kuriose Form: den Katzenkrimi«
Sebastian Hammelehle, Spiegel online, 11.4.2014

59. Akif Pirinçcis Buch ist von erstaunlicher Wirkung; die Wut auf ihn produziert deutschnationale Töne – bei Leuten, von denen man es am wenigsten erwartet hätte: »Eingebürgerte Wut. Deutschland hat mal wieder einen neuen Deutschland-Versteher. Nach dem Banker kommt der eingedeutschte Türke Akif Pirinçci. Besser ist aber leider auch das nicht«
Alexander Wallasch, The European, 11.4.2014

60. »Pirinçci raus!«, ist noch die harmloseste Reaktion, die das deutsche Feuilleton zu bieten hat. Wer hätte gedacht, daß der Tagesspiegel »zur härtesten Keule greifen muss, die das Weltgeschehen hergibt«, nämlich zum Vergleich mit Anders Breivik? »Durchweg begeistert aber ist das Publikum, sind die amazon-Rezensionen, die Leser, die dem Verlag die Exemplare aus den Händen reißen wie Freibier. Den Redaktionen bleibt nur Trauer und Entsetzen. Der Deutungsverlust des Feuilletons ist fraglos schwer zu bewältigen, denn was Kulturredakteur Müller oder Literaturwissenschaftlerin Lehmann zu einem Buch sagen, ist längst nicht mehr von Belang.« So pariert DiskursKorrekt die hysterische Tagesspiegel-Rezension. − »Schockdiagnose: Pirinçci-Leser geisteskrank!«
Columbo, DiskursKorrekt, 11.4.2014

61. Ebenfalls nicht ohne Zustimmung verreißt die Frankfurter Neue Presse Pirinçcis Buch als »Wut-Opus« und »apokalyptisches Geschrei«. In ihrer Bildunterschrift behauptet sie sogar, er habe »das Jüngste Gericht eingeläutet«. Am Ende aber kommt die Sympathie zu Tage: »Gleichwohl muss man ihm einen flotten Witz bescheinigen, der in der schrillen Übertreibung, in der sarkastischen Zuspitzung die Verhältnisse zum Tanzen und mitunter zur Kenntlichkeit bringt.«
»Ist Deutschland von Sinnen?«
Michael Kluger, Frankfurter Neue Presse, 12.4.2014

62. »Es gibt einen neuen Tiefpunkt im Sumpf der Multikulti-Kritik«, schreibt die Wiener Zeitung unter der Überschrift »Amoklauf in der Gummizelle«, und sie schließt mit einer Aufforderung: »Zwischen all dem Schaum vorm Mund blitzen immer wieder Dinge auf, über die es sich lohnt, nachzudenken. Wenn schon der Autor nicht ernst genommen werden kann, sollte dies doch mit den Beweggründen seiner tausenden Leser geschehen.«
Katharina Schmidt, Wiener Zeitung, 12.4.2014

63. Dieser türkische Rezensent der Wiener Presse fand Felidae noch lustig. Deutschland von Sinnen aber amüsiere ihn ihn nicht mehr, behauptet er: »Pirinçci will auf Biegen und Brechen ein Deutscher sein. Er will nicht die Integration, er will Integration zum Quadrat mal hundert, und die fordert er mit verbaler Pöbelei.« − »Diese Türken. Ich saß im Zug und konnte das nicht kommen sehen: Der Autor Akif Pirinçci hackt in seinem neuen Buch alles kurz und klein«
Duygu Özkan, Die Presse, 12.4.2014

64. In seiner taz-Kolumne spricht Friedrich Küppersbusch u.a. über den schmalen Grat »von Katze zu Kotze«: »Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?«
Friedrich Küppersbusch, die tageszeitung, 13.4.2014

65. »Mehr Willkommenskultur geht nicht.« − Interview von Michael Klonovsky mit Akif Pirinçci unter der Überschrift »Ich liebe Deutschland« auf Focus online, 13.4.2014

66. Im neuen Spiegel schreiben Georg Diez und Thomas Hüetlin viel über Manufactum, aber nichts über das Buch Deutschland von Sinnen: »Es gibt sie noch, die bösen Dinge«
Der Spiegel, Nr. 16 vom 14.4.2014, S. 136 f.

67. Von der wahren Entstehungsgeschichte des Buches lenkt auch dieser Beitrag ab: »Ihr Feind steht links. Nur ein Rülpser von rechts? In der Debatte um Akif Pirinçcis Schmähschrift wird ein intellektuelles Milieu sichtbar: bürgerlich, stramm elitär und ressentimentgeladen«
Richard Gebhardt, Zeit online, 14.4.2014

68. Diese mainstreamkritische Presseschau vom Martin Lichtmesz heißt »Das Bellen der getroffenen Hunde«
Martin Lichtmesz, sezession.de, 14.4.2014

69. Über den Erfolg der Sesamstraßen-Strategie: »Wieso, weshalb, warum? Akif Pirinçci ist Ernie«
André F. Lichtschlag, eigentümlich frei, 15.4.2014

70. »Die deutsche Linke ringt um Fassung«
André F. Lichtschlag, Editorial zu eigentümlich frei Nr. 142

71. Die Zeit und Richard Gebhardt sollten sich fragen, was ein Buch wie Deutschland von Sinnen über das Meinungsklima in Deutschland aussagt, heißt es in dem Beitrag »Die Macht des Vulgären«.
Felix Menzel, Blaue Narzisse, 15.4.2014

72. »Das System ist gut eingespielt und so findet die Zensur im Kopf statt«, findet Thomas Böhm in »Aufstehen, Akif hat den Wecker gestellt!«
Thomas Böhm, Journalistenwatch.com, 15.4.2014

73. Den vortags eingestellten Zeit online-Beitrag »Der Feind steht links« von Thomas Gebhardt seziert Martin Lichtmesz unter der Überschrift »Rechte Käfer und linke Bestimmer«
Martin Lichtmesz, sezession.de, 15.4.2014

74. Positiv: »Akifs geile Welt. Seit ungefähr zwei Wochen ist ›Deutschland von Sinnen‹, das neue Buch des Erfinders von Katzencontent, Akif Pirinçci, auf dem Markt. Das Feuilleton hyperventiliert, dabei ist das Buch hoch amüsant – und eine virtuose Clownerie«
Christoph Giesa, The European, 16.4.2014

75. »Nach den umstrittenen Werken von Thilo Sarrazin erobert gerade das noch extremere Buch ›Deutschland von Sinnen‹ die Toplisten bei Amazon«, so Veronika Hueber in der Münchner tz unter der Überschrift »Angriff auf Frauen, Schwule und Zuwanderer − ›Deutschland von Sinnen‹: Krasser als Sarrazin«
Veronika Hueber, tz, 16.4.2014 und auf Merkur online

76. Ijoma Mangold (Die Zeit) im Gespräch mit MDR Figaro über Deutschland von Sinnen, 16.4.2014, 6.10 Uhr, Dauer 5:40

77. Mit offenkundiger Sympathie für das Buch und deutlicher Kritik an der Berichterstattung in Zeit und Tagesspiegel: »Akif Pirinçci glaubt, Deutschland sei von Sinnen. Am Ende seines Buches wendet Akif Pirinçci sich an die ›deutsche Frau‹«
Dietmar Kanthak, Bonner General-Anzeiger, 16.4.2014

78. Ernüchternd im Hinblick auf das Reflexionsniveau der Redaktion von Günther Jauch (falls dieser Autor sich dort unter seinesgleichen befinden sollte): »Ignorieren ist nicht«
Martin Benninghoff, Opinion Club, 16.4.2014

79. »Also noch mal, ihr Gutmenschen da draußen: Keine Sorge! Aus Akif wird kein zweiter Hitler. Dafür fehlt ihm das rhetorische und schauspielerische Talent. Würde er reden, wie er schreibt, noch dazu aussehen wie Jörg Haider (damals, nicht heute) und eine Partei gründen, wären fünfundzwanzig Prozent keine Überraschung«, so Oliver Flesch in »Das missglückte Interview: Akif Pirinçci und die Frau, ›die keine Brötchen holen gehen‹ wollte«
Oliver Flesch, Wahre Männer, 16.4.2014

80. Diese Verteidigung der Schafe, Kühe und Unken unläßlich unseres Beitrags »Es war ganz anders« soll in dieser Sammlung ebenfalls nicht fehlen: »Deutschland von Sinnen«
Blog von Gudrun Eussner, 16.4.2014

81. »Pirinçci entzieht der Deutungselite ihre geistig-moralische Grundlage, er demaskiert sie als Fehlfunktion, als Stifter bzw. Propagandist eines falschen Bewußtseins. Sie hat mitgeholfen, eine Realität zu etablieren, die sie selber zu fürchten hat. Damit muß man erst einmal fertigwerden«, schreibt Thorsten Hinz in seiner neuen Kolumne »Über Pirinçci, Ängste und Stutenbissigkeit«
Thorsten Hinz, Junge Freiheit, 16.4.2014

82. »Eigentlich müsste das Buch heissen: ›Die irre Steuerverschwendung für den Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer‹. Damit würde auch deutlicher, dass der Mann nicht das Geringste gegen Zuwanderer hat, die ihre Rechnungen selber bezahlen wollen und zu denen er übrigens die Mehrheit der Muslime zählt.« Mit diesem Fazit berichtet die Schweizer Weltwoche über Deutschland von Sinnen: »›Abwürgen! Abwürgen!‹ Mit seiner Wutkanonade ›Deutschland von Sinnen‹ zieht der Deutsch-Türke Akif Pirinçci über alle her, die seiner Wahlheimat auf der Tasche liegen oder ihr anderweitig schaden«
Leo Schönbach, Die Weltwoche, Nr. 16 vom 16.4.2014, S. 52 f.

83. Über »Thorsten Hinz: Akif Pirinçci und die Meinungsmacher« schreibt Martin Lichtmesz: »Michael Klonovsky nannte Thorsten Hinz einmal ›das eigentliche Alpha-Tier der deutschen politischen Publizistik‹. Er hat in den letzten Jahren zwei brillante Studien über die Mentalität der Deutschen und deren historische Genese geschrieben, die skandalöserweise von den Feuilletons totgeschwiegen wurden.« Und werden.

Martin Lichtmesz, sezession.de, 17.4.2014

84. Nun hat sich auch noch die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe zu einer Besprechung bereit gefunden, die etwas unausgewogen geraten ist, insofern sie sich fast ausschließlich gegen den Stil des Buches wendet und von den Inhalten behauptet, sie würden längst diskutiert werden: »Endlich? Sagt’s? Mal? Einer? Akif Pirinçci hat mit seiner Schimpfkanonade ›Deutschland von Sinnen‹ einen Bestseller geschrieben. Dabei leidet der Autor offenbar an einem Tourettesyndrom: zwanghafter Obszönität«. – In den Leserkommentaren wird Pirinçci aber fast durchweg gegen die Meinung der FAZ verteidigt:
Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung, S. 13, 17.4.2014

85. Der Oberaufpasser, der sich in der Sache Christian Kracht (Imperium) so herrlich blamiert hat, schwingt wieder die Keule und behauptet, es gäbe keine. Die meisten seiner Leser aber lassen sich nicht für blöd verkaufen: »Hassbücher: Gebrauchsanleitung der Gewalt. Bücher töten nicht, und Autoren sehr selten – doch ihre Gedanken haben Konsequenzen: Sie formen die Wut und die Menschenverachtung, die andere in Taten umsetzen«
Georg Diez, Spiegel online, 18.4.2014

86. Thomas Steiner von der Badischen Zeitung ist am Manuscriptum-Programm immerhin etwas aufgefallen, was seine Kollegen nicht bemerkt haben: »Akif Pirinçci passt mit seinem Machoton und seiner Pöbelprosa nicht ganz in das Programm geschraubten Elitedenkens, das bei Manuscriptum gepflegt wird.« Das ist auch unser Eindruck: Nachdenken ist eine elitäre Betätigung geworden. – »Vom Katzenkrimi zum Politpamphlet. Akif Pirinçci teilt in ›Deutschland von Sinnen‹ aus: gegen deformierte Sexualität, den Raubtierstaat und radebrechende Migranten«
Thomas Steiner, Badische Zeitung, 19.4.2014

87. Etwas kryptisch äußert sich ein Blogger des Freitag unter dem Pseudonym »Leibniz« mit einem Foto von Pasolinis Accatone: »Freiheitsentfall wegen zu großer Provokation. Der Mainstream. Meinungsfreiheit ist zwingend für jede Zivilisation. Aber Sarrazin, Pirinçci, Eva Herman etc. haben die Zivilisation wohl zu sehr provoziert«
Leibniz, der Freitag, 19.4.2014

88. Die bislang abenteuerlichsten (und lustigsten) Verschwörungstheorien stehen auf hartgeld.com. Davon, wie man sich dort den Angriff einer dunklen Elite mit Akif Pirinçci als ferngesteuertem Frontmann und Lohnschreiber vorstellt, kann sogar Georg Diez (s.o.) noch etwas lernen: »Ich denke, dieses Buch ist das Ergebnis mehrerer Zusammenkünfte von Männern, die, wie wir alle hier, die Schnauze gestrichen voll haben. […] Sicher wird jemand am Ende die Endredaktion gemacht und das Buch so stilistisch geglättet haben, dass die Allein-Autorenschaft plausibel wird. Gut möglich, dass das der Job des Kollegen Broder war, den ich hiermit recht herzlich grüße (sollte ich mich irren, möge er mir meine Spintisiererei verzeihen).«
Diskussion auf hartgeld.com, 19. & 20.4.2014

89. Nicht auf die Seite von Pirinçci, aber gegen Georg Diez vom Spiegel stellt sich Alexander Wallasch im European: »Ne, da muss man den ätzenden Pirinçci fast wieder lieb haben, schon, um zu vermeiden, dass dieser Diez unangemeldet zum akkuraten Tanztee vorbeikommt.« – »Mit Pirinçci am Kitzler. Gut, einer geht noch. Akif Pirinçcis Verleger hat darum gebeten, hier serviert Alexander Wallasch also den Nachschlag«
Alexander Wallasch, The European, 21.4.2014

90. Der Spiegel hat’s vorgemacht; nun nimmt auch die Neue Osnabrücker Zeitung Sibylle Lewitscharoff und Akif Pirinçci in Sippenhaft – wegen der Katzen natürlich: »Auf miserable Thesen folgt nun ein miserables Buch«, heißt es in dem namentlich nicht gekennzeichneten Beitrag über Sibylle Lewitscharoff, der auch auf Pirinçci eingeht: »›Killmousky‹ bringt ihr kein Glück. Sibylle Lewitscharoff scheitert mit Katzen-Krimi«.
Neue Osnabrücker Zeitung, 21.4.2014

91. Inzwischen findet die Huffington Post die eine oder andere von Pirinçcis Thesen doch bedenkenswert: »Die kalte Wut des Aufsteigers: Über das neue Buch von Akif Pirinçci«. Der Verfasser der Rezension nennt sich »Sozialarbeiter, Autor und der letzte Idealist«. Pirinçcis Rede von den grünen Vaterlandsverrätern erinnert ihn trotz mancher Sympathie (sicher ist sicher!) an die Dolchstoßlegende … Gesamturteil: offenbar ein Beitrag zur Inklusion.
Christian Schäfer, Huffington Post, 22.4.2014

92. Eine Verteidigung Pirinçcis von libertärer Seite findet sich auf Ortner online. Der Autor bündelt zwei Spiegel-Themen der vergangenen Woche, und zwar den sinnlosen Angriff auf Manufactum und Cordt Schnibbens öffentliche Diffamierung seines Vaters als NS-Mörder: »Die Verfolgung und Ausgrenzung Andersdenkender wird mit einer Überzeugung, Inbrunst und Skrupellosigkeit betrieben, die wirklich Angst macht und an dunkle Zeiten erinnert. […] Die Meinungsfreiheit wird Schritt für Schritt eingeschränkt, zunehmend auch juristisch. […] Die politische Korrektheit nimmt immer totalitärere Züge an.« – »Pirincci-Debatte: Der Nazi in den Täterkindern«
Werner Reichel, Ortner online, 22.4.2014

93. Die Untiefen der Buchkritik bringt mit einer hübschen Schiffsmetapher ein Text auf den Punkt, dem auch dieses Zitat entnommen ist: »Erinnern wir uns kurz daran, wie sich der alternde Schriftstellerdarsteller Diez vor Geilheit gar nicht einkriegen konnte, als die 17-jährige Helene Hegemann in Axalotl Roadkill über pädophile Sexerlebnisse und den versifft-glamourösen Weg in die Heroinabhängigkeit schrieb. Gebrauchsanweisung zum Drogenmissbrauch und zerrüttetem Leben? […] Die Gosse ist für Diez, den Bewohner des Sonnendecks, der ultimative Kitzel. Alles andere ist voll Nazi.« – »Endlich: Er ist wieder da«
Markus Vahlefeld, Der grüne Wahn, 22.4.2014

94. Hier gibt es einen Verlag, den es nicht gibt, und mehr steht in dem Artikelchen auch gar nicht drin: »Unser Pascha: Akif Pirinçci, Autor«
Emma, 22.4.2014

95. Der Welttag des Buches braucht ein Feindbuch, und das ist für die Buchhändlerin Ute Stahlschmidt aus Lüdinghausen (»Das Buch geht gar nicht«) natürlich Akif Pirinçcis Deutschland von Sinnen: »Empfehlungen vom Profi zum ›Welttag des Buches‹ – Schätzing und Tartt lesenswert«
Peter Werth, Westfälische Nachrichten, 23.4.2014

96. Kurzrezension: »Totalitär unkorrekt«
Matthias Dusini, Falter, Nr. 17/2014 vom 23.4.2014, S. 18

97. Essay: »Was nun, alter, weißer Mann? Das Thema Rassismus beschäftigt den Fußball, die Politik und das Theater. Dahinter verbirgt sich ein Kampf um die öffentliche Meinung, der zusehends giftiger wird«
Matthias Dusini, Falter, Nr. 17/2014 vom 23.4.2014, S. 24/25

98. Lesenswert: Die Zeit hat ihre aufgebrachten Leser befragt, die sich mit Pirinçci solidarisiert haben: »Wir Dummschwätzer? Sehr viele ZEIT-Leser regen sich vehement über den Verriss des Bestsellers ›Deutschland von Sinnen‹ auf. Ein Besuch bei den Verteidigern des Krawallautors Akif Pirinçci«
Stefan Willeke, Die Zeit, 24.4.2014, S. 45 f.

99. »Weil die Feindmarkierung typisch rechts ist, müsse der Manuscriptum Verlag wohl ebenfalls rechts sein, schließt messerscharf der Autor dieses Textes, den die Zeit neben ihre Leserstimmen gestellt hat: Ende der Diskussion. Akif Pirinçci und die literarische Provinz der ›neuen Rechten‹«
(Hinweis: Im Gegensatz zu einer entsprechenden Behauptung von G. Botsch in dem o. g. Text war die Manuscriptum Verlagsbuchhandlung nie Aussteller auf der Buchmesse »Zwischentag«.)
Gideon Botsch, Die Zeit, 24.4.2014, S. 46

100. »Die Kritiker müssten ab und an nur mal die eigenen Blätter lesen, um zu sehen, dass die liberalen Muslime mit ihren Klagen so falsch nicht liegen. Vor allem Spiegel-TV übernimmt hier eine aufklärerische Funktion und berichtet furchtfrei über arabische Clans in Hamburg, Berlin und den Ruhrgebiet. Das trauen sich ARD und ZDF längst nicht mehr.« Zitat aus: »Wenn der Migrant aus der Rolle fällt. Muslimische Autoren wie Akif Pirinçci und Hamed Abdel-Samad halten den Deutschen den (Zerr-)Spiegel vor. Sie warnen vor einer naiven Toleranz gegenüber radikalen Moslems. Doch die Kritiker wollen es nicht hören«
Wolfgang Bok, Cicero online, 24.4.2014

101. »Dieselben, die Pirinçci wie von Sinnen angreifen, bejubeln seit Monaten eine Bande namens Pussy Riot und räumen ihr eine (im Verhältnis zur wahren ›Bedeutung‹) geradezu atemberaubende Medienresonanz ein: halbnackte Frauen mit groben Parolen auf den bloßen Brüsten, schreiend, zeternd, gern auch handgreiflich. Die aber sind eben nicht vulgär, sondern ›provokant‹, nicht ›umstritten‹ (heißt: böse), sondern ›kritisch‹ (heißt: gut), weil sie irgendwie links sind und die Kirche hassen.« – »Unverfälscht. Wieso sie an den Pirinçci nicht rankommen, warum Pussy Riot nicht vulgär ist, und wo alle plötzlich gegen Multikulti sind«
Hans Heckel, Preußische Allgemeine Zeitung, 25.4.2014

102. »Jetzt nehmen uns die Ausländer sogar unseren Ausländerhaß weg.« – Deutschland von Sinnen in der sehr lustigen
Heute Show, 25.4.2014

103. Zur Abwechslung mal wieder ein hysterisch antirassistischer Kommentar, der den »konformistischen Pseudorebellen« Akif Pirinçcis Buch wahlweise als »halb-« oder »präfaschistisch« einstuft: »Die ›Klartextredner‹ hetzen immer offener gegen alle möglichen Minderheiten, aber sie führen sich zugleich wie eine verfolgte Minderheit auf, wenn irgendjemand Widerspruch dagegen erhebt. Sarrazin und Pirinçci stellen somit wandelnde Realsatiren ihrer selbst dar: Es sind beständig Härte predigende misantrope Jammerlappen und warmduschende reaktionäre Weicheier, um mal im Jargon eines Pirinçci zu bleiben.« – »Sarrazin für Fortgeschrittene«
Tomasz Konicz, Telepolis, 28.4.2014

104. Frauenzimmer, die sich über Pirinçcis Frauenbild aufregen, und es ungewollt bestätigen, indem sie eine zwar empörte, aber intellektuell dürftige Rezension schreiben, kann man hier kennenlernen: »Akif Pirinçci pöbelt: ›Selbstverwirklichung funktioniert beim Weibe nun mal nicht‹«
Christiane Mitatselis, frauenzimmer.de, 28.4.2014

105. »Mit deftiger – aber humorvoller – Kritik wagt sich der Schriftsteller an derzeit äußerst umstrittene, brisante gesellschaftspolitische Themen heran und spricht dabei mit schlagkräftigen Worten unverblümt sakrosankte Tabus aus, bei denen sich andere Schriftsteller eher ihre Zunge abbeißen würden.«
»Deutschland von Sinnen?«, rabatte-senioren.de, 28.4.2014

106. »Dass erst ein Türke kommen muss, um …« – Lustig und trotz kritischer Töne täuschend echt: »Ralf Husmann schreibt als Akif Pirinçci über den Eurovision  Song Contest«
Ralf Husmann, KulturSPIEGEL, Heft 5/2014, S. 6

107. »Leser an Medium: du lügst, es ist ganz anders. Medium an Leser: Schnauze.« – »Hochmut nach dem  Fall – Kisslers Konter: Die Zeitungen sterben. Der Grund: An den Lesern wird vorbei geschrieben. Gerade in der Russlandberichterstattung oder im Umgang mit Akif Pirinçci zeigt sich dies beispielhaft. So geht man mit den Lesern nicht um«
Alexander Kissler, Cicero online, 29.4.2014

108. »Wann hat es das schon gegeben? Der Ressortleiter des «Dossiers» der Zeit fährt, wie er selber schreibt, 1738 Autokilometer durch Deutschland, um herauszufinden, warum seine Leserinnen und Leser ein Buch gut finden, über welches er selber den Kopf schüttelt.« – »Leser und Journalisten: Man versteht sich nicht«
Rainer Stadler, Neue Zürcher Zeitung Medienblog, 29.4.2014

109. »Akif Pirinçci erreicht die Menschen. Und mit ihm hat die Idee der Freiheit endlich wieder eine Chance, in Deutschland gehört zu werden.« – »Deutschland von Sinnen: Akif Pirinçci ist ein Naturlibertärer. Er hat das mit Abstand erfolgversprechendste Aufklärungsbuch über den radikalen Liberalismus seit Roland Baader geschrieben«
Henning Lindhoff, eigentümlich frei, 29.4.2014

110. »Pirinçcis neues Hausbuch für den Hass. Der Antisemitismusforscher Gideon Botsch über die literarische Provinz der ›Neuen Rechten‹« –Hier äußerst sich, allerdings wenig extrem, derselbe sog. Rechtsextremismus-Experte, der auch in der neuen ZEIT vertreten ist (s.o.).
Gideon Botsch, SWR Kulturgespräch, 29.4.2014, 7.45 Uhr

111. Weniger nachdenken geht nicht: »Deutschland von Sinnen: Nicht das Buch ist das Problem, sondern die Käufer«
Stephan Frey, newscentral, 29.4.2014

112. Der Autor dieses Textes vollführt einen seltsamen Spagat, indem er den Temperaturanstieg nicht leugnet und trotzdem die Schuld dem Thermometer (= entsichertes Bürgertum) gibt: »Akif Pirinçci und das reaktionäre Rollback Deutschlands« – Um so lohnender sind wieder einmal die Kommentare, die sämtlich gegensteuern: »Ja, die Leser sind das Problem. So wie die physikalischen Gesetze bei der Energiewende oder die ökonomischen Gesetze beim Euro. Am besten abschaffen, wahlweise Professor Bofinger mit einem Gutachten beauftragen, das hilft auch weiter.«
Orlando Pascheit, NachDenkSeiten, 30.4.2014

113. Alexander Wallasch vermutet im European, daß der von ihm so bezeichnete »Katakomben-Katholik« Alexander Kissler bei seiner Pirinçci-Leser-Verteidigung nach dem Mainstream schiele: »Der Fahrwasser-Surfer. Wie Journalisten in Anzughose auf der Welle surfen, die Akif Pirinçci mit offener Hose erzeugt hat« – Was aber, wenn es Kissler gar nicht um den Mainstream ginge, sondern um so etwas katakombenmäßig altmodisches wie – Wahrheit?
Alexander Wallasch, The European, 30.4.2014

114. Ein seltenes Beispiel für eine sorgfältig abwägende Rezension (Wie libertär ist Akif Pirinçci?) gibt es in dem Online-Magazin Die Freie Welt zu lesen: »›Deutschland von Sinnen‹ – Besser spät als nie eine Einschätzung«
Felix Honekamp, Die Freie Welt, 30.4.2014

115. Das Neue Deutschland erkennt in Akif Pirinçci den »spiritus rector« der »digitalen Choleriker«.
Jürgen Amendt, Neues Deutschland, 2.5.2014

116. Auch hier stellt sich einmal mehr die Frage, ob die Rezensentin das Buch gelesen hat oder nur empörende Stellen herausgesucht hat:  »Denunziativ, kulturrassistisch, homophob, frauenfeindlich – die Liste der Eigenschaften ließe sich noch erweitern – und voller Menschenverachtung beschwört er [Akif Pirinçci] den ›gegenderten‹ deutschen Mann, nun endlich wieder ein ›richtiger Mann‹ zu werden, seine Angst abzulegen und sich von historischer Schuld zu befreien! Und all dies in obszöner, vulgärer, sexualisierter Sprache, damit ihn auch jeder versteht.« – »Rezension zum Wochenende: Akif Pirinçci kotzt sich aus«
Türkân Kanbıçak, Migazin, 2.5.2014

117. »Doch zurück zu dem Anspruch des Buches. Selbst wenn es nur ein ›furioser Wutausbruch‹ sein will, stellt sich doch die Frage, ob Pirinçcis Zorn gerechtfertigt ist. Meines Erachtens kann die Antwort auf diese Frage nur ›ja‹ lauten. Ja, unsere Einwanderungsbestimmungen sind zu kurzsichtig; ja, unsere Justiz ist mit Migranten zu nachsichtig; ja, statt eine strikte Trennung von Staat und Kirche durchzuführen, lassen wir uns jetzt nicht nur von Klerikern, sondern auch noch von Imamen auf der Nase herumtanzen; ja, die Grünen sind für die zunehmende Wissenschafts- und Technologiefeindlichkeit verantwortlich; und ja, Gender Mainstreaming gehört genauso wenig an eine staatliche Universität wie die Theologie.« – »Akif trifft Robert Nozick«
Edgar Dahl, eigentümlich frei, 2.5.2014

118. Die Bücher von Sarrazin und Pirinçci hätten gezeigt, daß das Verhältnis zwischen den Medien und ihren Rezipienten »völlig gestört« ist, findet die Schriftstellerin Cora Stephan: »Wer seine Leser verachtet, kann nicht erwarten, dass sie ihm treu bleiben. Dabei gibt es durchaus eine Lehre zu ziehen aus dem Erfolg gerade dieses Buchs, rotzig, pöbelnd, ungerecht und unkorrekt: Dass es viele gibt, die an die bunte Schrebergartenidylle der Konsensdemokratie unter einer ewig lächelnden Kanzlerin nicht mehr glauben. Wäre doch auch mal ein Thema.«
Cora Stephan, bLogisch, 4.5.2014

118 a. Hier bitte auch die Kommentare beachten:
Cora Stephan, Die Achse des Guten, 4.5.2014

119. Eine insgesamt wohlwollende Rezension von feminismuskritischer Seite: »Es gibt einfach vieles, was derzeit in diesem Land im Argen liegt und im Gegensatz zu den Redaktionen der ach so professionellen Qualitätsmedien hat Akif Pirinçci frei von der Leber weg und in einem eigenen, wenn auch brachialen Stil einmal aufgelistet, wo es derzeit besonders übel ausschaut.«
Daniel Weber, Männerstreik, 4.5.2014

120. »Ein aufgeklärtes Land würde nun mit provokanten Beobachtern wie Pirinçci, Sarrazin & Co. diskutieren. … Fördern wir die falschen Muslime – und stoßen damit jene vor den Kopf, die sich in ihrer neuen Heimat an Recht und Gesetz halten? Denn darüber beklagen sich mittlerweile viele liberale Muslime in Deutschland: Dass den Radikalen mehr Raum gegeben wird als denen, die sich in ihrer neuen Heimat an Recht und Gesetz halten. Der Riss geht durch die Migranten selbst.« – »Wer welche Wahrheit aussprechen darf. Obwohl von Kritikern verfemt, schaffen es Sarrazin und Akif Pirinçci ganz nach oben auf den Bestsellerlisten«
Wolfgang Bok, Schweriner Volkszeitung, 4.5.2014

121. Es »muss offenbar doch ein Unterschied bestehen zwischen dem, was Politik und Medien fordern, und dem, was ein Großteil der Menschen denkt. Dieser Unterschied ist, scheint es, beträchtlich.« – »Sind wir wirklich von Sinnen? Was Bestseller lehren können. Nach Sarrazin nimmt sich auch Akif Pirinçci die deutsche ›political correctness‹ vor – und kein Blatt vor den Mund«
Thomas Chorherr, Die Presse, 5.5.2014

122. Kritisch zum Ton des Buches, aber wohlwollend in der Sache äußert sich (trotz Pirinçcis Religionskritik) das christliche Medienmagazin pro: »Beherzt, leider durch die anzügliche und vulgäre Sprache angreifbar, spricht Pirinçci aus, war ihm unter den Nägeln brennt und auf der Zunge liegt. Das ist hoch anzurechnen, vermeiden doch viele Autoren die thematischen Haifischbecken, wie etwa den Genderismus. Und – Pirinçci trifft den Nerv. Das ist nicht wegzudiskutieren. An Pirinçci scheiden sich die Geister. Er bürstet gegen den Strich. Um es etwa mit den Worten des Autors zu sagen: ›Er macht das Maul auf!‹«
Norbert Schäfer, pro, 7.5.2014

123. Den Brief einer Leserin und Buchhändlerin, die von Deutschland von Sinnen hellauf begeistert ist und das Buch ihren Kunden empfiehlt, hat die Wiener Zeitung veröffentlicht. Sie widerspricht der Einschätzung, daß Pirincci sich homophob äußernd oder emanzipierte Frauen ablehnen würde:  »Akif Pirinçci hat nichts Homophobes geschrieben und auch nichts gegen emanzipierte Frauen. Ich konnte zwischen den Zeilen lesen und habe den Sarkasmus und die Ironie verstanden. Pirinçci schreibt superlustig und von Sarkasmus triefend sehr treffende Szenarien aus Deutschland und der Politik, die einem großen mitdenkenden Teil der deutschen Bevölkerung schon seit Jahren auf den Geist gehen.«
Marina Tenger, Leserforum, Wiener Zeitung, 7.5.2014

124. Mit O-Tönen von Jürgen Kaube und Michael Klonovsky berichtet die Osloer Zeitung Dag og Tid auf zwei Seiten in ihrer heutigen Ausgabe über Deutschland von Sinnen: »Tyskland har gått av skaftet. Akif Pirinçci skriv om den ›vanvitige dyrkinga av kvinner, homoseksuelle og innvandrarar‹ og toppar dei tyske bestseljarlistene«
Sjur Haga Bringeland, Dag og Tid, 9.5.2014, S. 10/11

125. Eine zustimmende Rezension, die sich auch mal mit den wichtigeren Thesen des Buches beschäftigt und diese zitiert, bringt das Dortmunder Radio 91,2: »Kaum ein Buch hat in der letzten Zeit so viel Wirbel verursacht wie Deutschland von Sinnen. Die ersten drei Auflagen waren schnell vergriffen. Aber die Medien haben an dem Autor Akif Pirincci kein gutes Haar gelassen. ›Hass-Prediger‹ war noch die harmloseste Beschimpfung. Wir wollten nicht einfach blind nach-krähen, sondern das Buch erst mal gründlich lesen. Kirsten Guthmann hat sich ein eigenes Bild gemacht«
Radio 91,2, Dortmund, 11.5.2014, 10.07 Uhr

126. Mit so viel Ehre hätten wir gar nicht mehr gerechnet: Der Spiegel kommt nicht umhin, in Deutschland von Sinnen einen »Weckruf« für die erschlaffte Frauenbewegung zu erkennen: »Man könnte Pirinçci leicht als einsamen Idioten abtun, wäre da nicht die große Zustimmung, die sein Machwerk umgibt.« Die Thesen des Buches, darunter, daß die (massenhaften) Abtreibungen in Deutschland Massenmord seien, hält die Autorin übrigens schlicht für »Irrsinn«.
Claudia Voigt, »Mein Leben als Frau. Weckruf«, Der Spiegel,
Heft 20 vom 12.5.2014, S. 110

127. Nach dem Besuch der Bonner Lesung von Akif Pirinçci mit anschließender Podiumsdiskussion (an der die Vertreter der Stadt trotz Einladung nicht teilnahmen), ist Lisa Inhoffen vom Bonner General-Anzeiger ganz und gar außer sich: »Mit seiner rassistischen Hetze, die er offensichtlich auchnoch witzig findet, schürt Pirinçci […] das Feuer der Angst und macht sich mitschuldig, wenn andere Wahnsinnige sein Buch am Ende sogar als Aufforderung zur Gewalt verstehen.« Immer gemach! (Die Zeitung hatte übrigens auch schon eine besser Meinung vom Buch; vgl. Nr. 77.)
Lisa Inhoffen, »Einfach widerlich«, General-Anzeiger, 12.5.2014

127 a. Die Langfassung von Nr. 126 unter der Überschrift »Lesung mit Leibwächtern – Akif Pirinçci lockt mit rechtspopulistischen Thesen« gibt es hier:
Lisa Inhoffen, »Lesung mit Leibwächtern«, General-Anzeiger, 12.5.2014

128. Berichte und Videos von der Veranstaltung im Bonner Brückenforum mit rund 200 Zuhörern gibt es hier.

129. In einer recht milden Reportage berichtet Melanie Mühl von der Bonner Lesung: »Das Publikum ist zufrieden. Pirinçci hält, was er verspricht.« – »Zweieinhalb Stunden Wut für fünfzehn Euro / Deutsche Szene: Akif Pirinçci liest im Bonner Brückenforum aus seinem Buch Deutschland von Sinnen. Und sein Publikum fühlt sich sehr gut unterhalten«
Melanie Mühl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.5.2014
(= Print-Ausgabe vom 12.5.2014)

130. So geht’s also auch: Ein freundliches, unaufgeregtes Gespräch hat Dr. Alfons Pröbstl in der Sendung Café Ungehorsam mit Akif Pirinçci geführt. Die fünf Teile gibt es auf youtube zu sehen:
Akif Pirinçci zu Gast im Café Ungehorsam, 13.5.2014, Teil 1
Akif Pirinçci zu Gast im Café Ungehorsam, 13.5.2014, Teil 2
Akif Pirinçci zu Gast im Café Ungehorsam, 13.5.2014, Teil 3
Akif Pirinçci zu Gast im Café Ungehorsam, 13.5.2014, Teil 4
Akif Pirinçci zu Gast im Café Ungehorsam, 13.5.2014, Teil 5

130 a. Am besten ist allerdings der Teaser mit Akif Pirinçcis weithin übersehenem Reuebekenntnis, in dem er sich beim deutschen Volk für sein Buch entschuldigt:
Akif Pirinçci zu Gast im Café Ungehorsam, Teaser

131. Chris Kurbjuhn (»Buchkritik Deutschland von Sinnen: Die Stammtisch-Hoheit«) schreibt, daß er nicht auseinanderhalten könne, »was Pirinçci wirklich meint und was er aus der puren Lust an der Provokation sagt. Und natürlich nimmt er damit seinem eigentlichen Anliegen, der Medienkritik, jede Spitze. Pirinçci schafft das Kunststück, sich in die totale Harmlosigkeit hineinzuprovozieren.« Das Fazit: »Buch und Pressekampagne – beides ist ziemlich daneben.«
Chris Kurbjuhn, Männer unter sich, 14.5.2014

132. Für Thorsten Hinz (»Über Pirinçci und das eingebildete Eppendorf-Syndrom«) bildet die Debatte um Deutschland von Sinnen »ein Unterkapitel einer erst zu schreibenden kollektiven Krankengeschichte«: »Die Delegitimierung der medialen Klasse schreitet voran. Zum ersten Mal hat sie einräumen müssen, daß ihre Meinungshoheit hohl und fragil ist. Sie hat die Verachtung, die ihr aus dem Buch und aus dem Publikum entgegenschlägt, nicht mehr ignorieren können und Wirkung gezeigt. Zu bedenken ist auch, daß Thilo Sarrazin dafür Vorarbeit geleistet hat und die Pirinçci-Debatte parallel zur Meinungsschlacht um Rußland stattfindet, die zwischen Journalisten und ihren Lesern in Online-Foren tobt.«
Thorsten Hinz, Junge Freiheit, 14.5.2014

133. Von wegen, das Buch sei rechts: Die Rote Fahne hat den Pressetext übernommen und auch gleich noch das Video mit der Lesung dazugestellt.
Die Rote Fahne, 14.5.2014

134. Harald Martenstein stellt im Zeit-Magazin (»Über Kritik von allen Seiten«) fest, daß man es in Sachen Gutmenschentum und Ausländergewalt nur falsch machen könne. Die einen greifen ihn dafür an, daß er über den Angriff geschrieben hat, den er »vor längerer Zeit« in Berlin erlebte, der andere (Pirinçci) kritisiert ihn in Deutschland von Sinnen dafür, daß er so lange nicht darüber geschrieben hat: »Schweigen, reden, es ist immer verkehrt.«
Harald Martenstein, Zeit-Magazin, Nr. 21, 15.5.2014

135. Peter Viebig entwickelt auf nordbayern.de eine eigene Logik, die den Eindruck erweckt, daß eine Veranstatung in der städtischen Nürnberger Meisterisngerhalle allein deshalb rechtsradikal wäre, weil sich die NPD da mal reingeklagt hat. Klar, wo die NPD ihren Fuß hingesetzt hat, ist verbrannte Erde, und weil Hitler eine Nase hatte, sollten wir am besten alle keine Nasen mehr tragen: »Meistersingerhalle kann umstrittene AfD-Lesung nicht verhindern. Partei hat Autor Akif Pirinçci eingeladen. Protestaktion am Samstag« – »Gastronomen und Hoteliers sind inzwischen vorsichtig, wenn es um rechts- oder linksextreme Veranstaltungen geht. Das bekommt gegenwärtig auch die AfD zu spüren. Nun springt ausgerechnet die Stadt Nürnberg in die Bresche«
Peter Viebig, nordbayern.de, 15.5.2014

136. Eine Nachbetrachtung bietet Adorján F. Kovács (vgl. Nr. 23 & 47) auf Cuncti mit seinem Beitrag »Pirinçci-Debatte: Jedes Wunder dauert nur drei Tage«: »Ein ungarisches Sprichwort sagt: Jedes Wunder dauert nur drei Tage. Mit dieser gewissermaßen naturgemäßen und heute zudem noch politisch verstärkten Lethargie rechnen diejenigen, die jede Kritik ihres Kurses als ›reaktionär‹ beschimpfen, obwohl es in Wahrheit um eine Änderung der Vorwärts-Richtung geht. «
Adorján F. Kovács , Cuncti.net, 16.5.2014

137. Jens Gottron wirft im Freitag (»Von Verschwörung und verbotenen Wahrheiten. Der ›Krieg‹ in den Kommentarspalten zu den Büchern von Sarrazin und Pirincci wird mit harten Bandagen geführt. Warum schafft er es nicht in die Öffentlichkeit?«) den Anhängern von Sarrazin und Pirinçci vor, daß sie selbst es seien, die sich nicht trauten, eine Debatte zu führen, an der sie niemand hindere. – Sollte man ihm sagen, daß ein Gespräch zwei Teilnehmer hat?
Jens Gottron, der Freitag, 16.5.2014

138. »Größten Respekt vor Akif Pirincci, der in der heutigen medienmanipulierten Zeit den Mut findet, Deutschland auf den Zahn zu fühlen. Die Wahrheit tut weh, deshalb werden viele dieses Buch hassen.«
boerse.de, 16.5.2014 

139. Von der Lesung in der Nürnberger Meistersingerhalle am 17. Mai berichtet nordbayern.de: »Pirinçci: ›Es ist mir scheißegal, wenn man mich Nazi nennt‹. Der umstrittene Autor folgte einer Einladung der AfD nach Nürnberg«
Marco Puschner, Nürnberger Zeitung, 19.5.2014

140. Der Text von Nr. 132 jetzt auch auf Radio eins:
»Harald Martenstein über Gutmenschentum«
Harald Martenstein, Radio eins, 19.5.2014

141. Die Afd hat nicht gemeinsam mit Neonazis eine Lesung mit Akif Pirinçci veranstaltet, auch wenn die Überschrift des »Störungsmelders« dieses nahelegt: »AfD und Neonazis luden zum Gespräch mit Akif Pirinçci«
Timo Müller, Zeit online, 19.5.2014

142. » 200 Demonstranten haben vor dem Verbindungshaus der Burschenschaft ›Frankonia‹ gegen die Autorenlesung von Akif Pirinçci protestiert«: »Einmütiger Protest gegen Hassthesen. Demo gegen Pirinçci-Lesung vor Burschenschaftshaus«
nordbayern.de, 19.5.2014

143. Hier schreibt endlich mal wieder einer, der das Buch rundum verstanden hat, und zwar nicht nur dem Buchstabensinn nach, sondern unter Berücksichtigung der Intentionen und Selbstironien Pirinçcis. Der Autor ist Alexander Maguier, stellvertretender Chefredakteur des Magazins Cicero. Er hält das Buch für berechtigt »vulgärlibertär« und schließt mit dem Satz: »Beängstigend finde ich vielmehr, dass Pirinçci offenbar zur Überzeugung gelangt ist, in Deutschland könne man mit dezidierter Sozialstaatsskepsis nur noch im Gossenjargon Gehör finden.« – »Der ultraliberale Romantiker«
Alexander Maguier, Cicero online, 20.5.2014

Aus der Furcht

144. Die tolerante Gesellschaft (die mal die offene hieß), glaubt, sie müsse totalitär werden. Sie weiß nur noch nicht, wie sie es anstellt, daß es keiner merkt. Zwischen Wut, Zustimmung, Ratlosigkeit und dem indirekten Ruf nach Zensur schwankt der Beitrag »Böse Onkel« von Andrian Kreye auf Süddeutsche.de: »Populistische Bücher sind die Crackpfeifen der öffentlichen Debatte. Die Werke von Thilo Sarrazin und Akif Pirinçci stehen ganz oben auf der Liste. Dabei drängt sich die Frage auf: Fehlt der toleranten Gesellschaft das Instrumentarium zum Umgang mit der Intoleranz?« – Auch hier gibt es wieder reichlich Gegenwind von den Kommentatoren.
Andrian Kreye, Süddeutsche.de, 22.5.2014

145. »Pirinçcis tumbes und obszönes Buch lässt sich leicht abwehren. An Problemlösungen ist der Autor gar nicht interessiert. Aber auch die Medien, die wohlfeil beklagen, er gelange mit diesem Buch zu Reichtum, haben offensichtlich kein Interesse daran, komplexe Sachverhalte eingehend zu erläutern, ohne dass es nach Bevormundung klingt. Es scheint so, als bräuchten beide Seiten Skandalbücher von Zeit zu Zeit, um sich in ihrer jeweils eigenen Gesinnung zu sonnen. All das ist das Gegenteil von Diskurs. Es ist ein Jammer.«
Gregor Keuschnig, Begleitschreiben.net, 22.5.2014

146. Nicht sehr siegesgewiß, ja geradezu ein wenig verzweifelt liest sich die Kolumne »Ausfallend auffällig« auf Jungle World über »über das Milieu der ›Neuen Rechten‹. Teil 2: Spektakel und Skandalinszenierung«. Darin kommt auch ein gewisser »Bushido für PI-Leser« vor …
Volker Weiss, Jungle World, 22.5.2014

147. Teilweise wohlwollend: »Das Geheimnis seines Erfolgs. Akif Pirinçci platzt in ›Deutschland von Sinnen‹ vor Wut, hat alles vergessen, was er über gutes Schreiben weiß – und landet einen Bestseller. Warum bloß?«
Stefan Balzter, literaturkritik.de, 23.5.2014

148. Für den Hauptstadtbrief hat sich Damian Fichte die Angaben angesehen, die Akif Pirinçci in Deutschland von Sinnen über die Verteilung der Steuerlast in Deutschland macht – und über die Möglichkeiten, sie zu ändern. Der Autor ist der Experte des Deutschen Steuerzahlerinstituts (DSi) für Sozial- und Finanzpolitik.
Damian Fichte, Hauptstadtbrief, 23.5.2014

149. Beiläufig: Pirinçcis Erwähnung in einer erfundenen Bestenliste:  »Vorbild ›Focus‹: Die 120 besten Bücher für 2014. Die Kolumne von Joseph Wälzholz«
Joseph Wälzholz, Die Welt, 24.5.2014

150. »Was kommst Du, Erdogan? Bestseller-Autor Akif Pirinçci schreibt für BILD am SONNTAG über den Auftritt des Türken-Premiers«: »Erdogans Auftritte sind berüchtigt. Schon deshalb, weil er mittels seiner hiesigen islamischen Manövriermasse mit unterschwelliger Drohung eines Bürgerkriegs die deutsche Politik jederzeit vorführen kann. Und mit der täglichen Ausdehnung der türkischen Community steigt seine Macht.«
Akif Pirinçci, Bild am Sonntag, 25.5.2014, S. 13

151. Kritisch-distanziert aber keineswegs nur ablehnend rezensiert die Politische Akademie der ÖVP Deutschland von Sinnen unter der Überschrift »Eine geplante Erregung«:  »Man kann alles sehr ernst nehmen, was Pirinçci schreibt, man kann es aber auch als Aufstand gegen die Dauerindigniertheit lesen, die in bestimmten Kreisen den Umgangston ausmacht. Tatsächlich steht Pirinçci in einer Schmäh- und Beleidigungstradition, die über Heine bis Henscheid reicht. Was für den Betroffenen eine furchtbare Zumutung ist, liest sich für den emotional Unbeteiligten streckenweise sehr komisch.«
Peter Danich, polak.at, 28.5.2014

152. Daß die »Feindlichkeit gegen die Fremden und das Fremde«  derzeit »virulenter und verbreiteter« sei als Antisemitismus, könne exemplarisch am Buch »Deutschland von Sinnen« von Akif Pirinçci abgelesen werden. – Das schreibt jemand, der unter Gender Manistreaming »das Bemühen um die Gleichstellung der Frau« versteht, in der Reihe »Politisches Feuilleton«: »Ressentiments − Die vielen Gesichter des Antisemitismus. Über die politische Instrumentalisierung von Juden«. Nur antisemitisch könne Pirinçci nicht sein, das verrate sein Name, und schließlich gehöre er selbst zu einer »erkennbaren Minderheit«. Da sind wir aber erleichtert!
Klaus Hödl, Deutschlandradio Kultur, 4.6.2014

153. Die Partei Die Linke verlangt von dem Augsburger Oberbürgermeister Kurt Gribl, daß er sich von der für Pfingsten geplanten Lesung Pirinçcis auf dem Sudetendeutschen Tag distanziert: »Die Augsburger Linke ist entsetzt, dass das Messezentrum der Friedensstadt als Plattform für solchen Ungeist dient.« (Siehe auch Nr. 156)
Aus einer Anzeige in der Augsburger Zeitung, 6.6.2014

154. Dazu auch: »Pfingsttreffen in Augsburg: Die Sudeten kommen« (Siehe auch Nr. 156)
Ute Krogull, Augsburger Allgemeine, 7.6.2014

155. Die einen haben Ressentiments, die anderen »produktiven Zorn«. Die einen sind die Bösen, die anderen die Guten. So einfach ist das. Der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung diente Pirinçcis »Ressentimentbuch« am Pfingstsonntag als Beleg für den »Siegeszug eines Gefühls«.
Julia Encke, FAS, 8. Juni 2014

156. »Die Lesung des türkisch-deutschen Schriftstellers Akif Pirinçci aus seinem Buch ›Deutschland von Sinnen‹ wurde am Samstag vor der Messehalle von einer Protestveranstaltung der Linken und des Forums solidarisches und friedliches Augsburg begleitet.« – »Demo gegen Lesung«
Stefan Krog, Augsburger Allgemeine, 10.6.2014

157. Der »geoutete Theologe« David Berger hat doch tatsächlich Akif Pirinçci (neben Matthias Mattusek, Thilo Sarrazin, Gabriele Kuby und Martin Lohmann) angegriffen: »7 Tipps, wie man mit Homophobie reich und berühmt wird«, heißt sein Beitrag in der Huffington Post, der meilenweit an den Ansichten der Genannten wie an der Realität überhaupt vorbeischießt.
David Berger, Huffington Post, 30.6.2013

158. Der Erwiderung Akif Pirinçcis auf Nr. 157 (siehe facebook) wirft David Sutthoff von der Huffington Post vor, »nichts mit Satire zu tun [zu] haben« und »einfach böse und beleidigend zu sein«: »geschmacklose Entgleisung gegenüber Homosexuellen« konstatiert er in der Überschrift.
David Sutthoff, Huffington Post, 1.7.2014

 

Die große Verschwulung

queer.de hat sich die löbliche Mühe gemacht, eine besonders eindrucksvolle Leseprobe zum Buch Die große Verschwulung zu erstellen: »Die 16 dümmsten und widerlichsten Zitate aus Die große Verschwulung: Seit heute ist das neue Buch von Akif Pirinçci  im Handel – es strotzt, wie zu erwarten, vor Rassismus, Sexismus, Homo- und Transphobie.«
Micha Schulz, queer.de, 21.10.2015

Mit seiner rassistischen Hetze, die er offensichtlich auch noch witzig findet, schürt Pirinçci dagegen das Feuer der Angst und macht sich mitschuldig, wenn andere Wahnsinnige sein Buch am Ende sogar als Aufforderung zur Gewalt verstehenKommentar: Einfach widerlich | GA-Bonn – Lesen Sie mehr auf:
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Deutschland
von Sinnen

Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer