Das große Einknicken

Auf Stern online äußert sich Akif Pirinçcis Anwalt Joachim Steinhöfel zum juristischen Fortgang der Dinge. Seine ersten Erfolge sind beachtlich: Wir erwähnten bereits, daß sich eine nicht unbedeutende Zahl an Medienvertretern zu Richtigstellungen gezwungen sah. Das Interview selbst ist ebenso bemerkenswert. Nicht nur, daß Steinhöfel die basale rechtsstaatliche Gegebenheit erklären muß, daß auch in Zeiten schwunghaften Handels mit der Nazi- und Ausschwitzkeule diejenigen, die von Ihr getroffen werden, ein Recht auf einen Anwalt haben. Ebensowenig scheint selbstverständlich zu sein, daß man selbst als sozial Verfemter von diesem Recht gebraucht machen kann. Und auf die Frage, ob er um seinen Ruf fürchte, antwortet Steinhöfel: »Die Medien, die diese Ungeheuerlichkeiten verbreitet haben, sind es, die sich um ihren Ruf sorgen müssen. Nicht derjenige, der dafür sorgt, dass diese Unwahrheiten verboten werden.« Wir empfehlen, das ganze Interview zu lesen, man findet es hier.