Es gibt sie noch, die taz

Wir dachten schon, wir hören gar nichts mehr von ihr. Nun hat die taz sich doch noch vom deutschlandweiten Pirinçci-Fieber anstecken lassen, wie man hier feststellen kann.
Schlimm muß es um sie stehen, denn kaum ist es passiert, sorgt sie sich auch schon um das Überleben der Menschheit in Zeiten des Internets und der mit ihm einhergehenden Demokratisierung. Die weltweit ausufernde Lebensgefahr erkennt die taz im »Hassprediger und Hetzschreiber Akif Pirinçci«, der jetzt »so ein Sarrazin-Buch« geschrieben habe, »das noch dümmer ist als die echten Sarrazin-Bücher«. Da sein Schatten offenbar schon ganz Deutschland verdüstert, wünscht sie sich »ein bisschen rigideres Gatekeeping und das Hochhalten von Standards«. Nun, wenn diese Standards auch für die taz gelten, die für den einen oder anderen Mordaufruf gegen ihr mißliebige Personen bekannt ist, soll sie von uns aus weiterjammern. Eines aber (und das sieht man auch an dieser taz-Kolumne) unterscheidet bislang fast alle Pirinçci-Kritiker von den Käufern seines Buches: Daß sie nicht lesen. Und das nicht einmal verbergen.